1. Der gemeinsame Mietvertrag: Einer für alle, alle für einen
Der gemeinsame Mietvertrag trägt seinen Namen zu Recht. Es handelt sich um einen einzigen Vertrag, der von allen Mitbewohnern unterzeichnet wird. Der Zauber (oder Stress, je nach Sichtweise) dieses Vertrags liegt in der berühmten Solidaritätsklausel. Konkret bedeutet das, wenn einer der Mitbewohner seinen Anteil der Miete nicht zahlt, hat der Vermieter das Recht, den fehlenden Betrag von den anderen Mitbewohnern oder sogar von deren Bürgen einzufordern. Es ist der am weitesten verbreitete Vertrag in Frankreich, da er für Vermieter äußerst sicher ist.
Für den Vermieter
Es ist absolute Ruhe. Ein einziger Vertrag zu verwalten, eine einzige Gesamtmiete zu erhalten, und maximale Sicherheit dank der Solidarität zwischen den Mietern im Falle eines Zahlungsausfalls.
Für den Mieter
Es ist der Geist der 'echten WG'. Oft wählen sich die Mieter gegenseitig aus. Allerdings muss man blindes Vertrauen in seine Mitbewohner haben, da man für deren Mietschulden verantwortlich ist!
Der Einzelmietvertrag: Jeder hat sein Zimmer, jeder zahlt seine Miete
Hier ändert sich die Philosophie völlig. Der Vermieter schließt mit jedem Mieter einen separaten Vertrag ab. Der Vermieter vermietet ein bestimmtes Zimmer (das mindestens 9m² groß sein muss) und gewährt Zugang zu den Gemeinschaftsbereichen (Küche, Wohnzimmer, Badezimmer). Es gibt keine finanzielle Solidarität zwischen den Mitbewohnern. Wenn Julien aus Zimmer 2 seine Miete nicht zahlt, hat Marie aus Zimmer 1 absolut nichts zu befürchten.
Für den Mieter
Kein finanzieller Stress wegen der anderen! Sie zahlen nur Ihre Miete und können gehen, wann Sie wollen, ohne sich um einen Ersatz kümmern oder Ihre Freunde im Stich lassen zu müssen.
Für den Vermieter
Es ist etwas mehr Verwaltungsaufwand (mehrere Verträge, mehrere Übergabeprotokolle). Außerdem, im Falle eines leeren Zimmers, trägt der Vermieter den Verlust.

Laden Sie Homebro herunter und vereinfachen Sie Ihre Mitbewohnersuche
Erinnerungen, Planung, Aufgaben und Ausgaben – alles an einem Ort.
Die Zusammenfassung, die Leben (und Zeit) rettet
| Kriterien | Gemeinsamer Mietvertrag | Einzelmietvertrag |
|---|---|---|
| Verwaltungsaufwand | 1 Vertrag für alle | 1 Vertrag pro Person |
| Zahlungsausfallrisiko (Vermieter) | Gering (die anderen zahlen) | Höher (jeder Vertrag ist unabhängig) |
| Austritt eines Mitbewohners | Er bleibt bis zu 6 Monate nach seinem Austritt solidarisch (wenn kein Ersatz gefunden wird) | Er geht frei nach Ablauf seiner Kündigungsfrist |
| Wohnbeihilfen (CAF) | Berechnet auf den Mietanteil jedes Einzelnen | Berechnet auf die individuelle Miete |
Der Homebro-Tipp
Wussten Sie, dass die Verwaltung Ihrer Mietverträge bei Homebro noch nie so einfach war? Egal, ob Sie sich für mehrere Einzelmietverträge oder einen einzigen gemeinsamen Mietvertrag entscheiden, unsere Anwendung ermöglicht es Ihnen, Ihre Verträge zu zentralisieren, Ihre Quittungen zu automatisieren und Ihre Mieten auf einen Blick zu verfolgen. Lassen Sie nicht mehr die Bürokratie Ihre Wahl der Miete diktieren!
Die Fragen, die uns ständig gestellt werden
Rechtlich ja, aber es ist nicht sehr logisch. Für ein Paar ist der Einheitsmietvertrag mit Solidaritätsklausel die Norm (und es ist sogar automatisch, wenn sie verheiratet oder verpartnert sind).




